Mit einem 3:1-Sieg in die Rückrunde

Die Rückrunde startet für die F1 des Tübinger Modells erfolgreich. In einem hart umkämpften Match setzten sich die Unistädtler mit 3:1 (25:17, 30:28, 23:25 und 25:20) gegen den TSV Burladingen durch.
Trotz personeller Schwierigkeiten, die man zu verzeichnen hatte, war bereits im ersten Satz ersichtlich, dass die Tübingerinnen an diesem Abend volle drei Punkte auf ihrem Punktekonto verbuchen wollten. So starteten sie ganz nach dem Motto „Es gibt nur ein Gas – Vollgas!“ ins Spiel und ließen die Gäste von der Alb durch ihre starken Angriffe zunächst so gar nicht ins Spiel kommen. Schnell war ein solider Vorsprung erspielt, den Burladingen nicht mehr einzuholen im Stande war. Mit 25:17 sicherte sich das Tübinger Modell den ersten Satz.
Im zweiten Satz gestaltete sich das Spiel deutlich enger und spannender. Während die Gäste aus Burladingen besonders in Abwehr und Angriff einen Zahn zulegten, schlichen sich ins Tübinger Spiel nun wieder vermehrt Eigenfehler ein. Das Spiel war nun geprägt von langen und spannenden Ballwechseln, die nicht nur die Spielerinnen zwischenzeitlich nach Luft schnappen ließen. Mit dem Zurande gehen der Punktetafel wurde das Spiel vermehrt hektischer, beide Seiten er- und verspielten ihre Satzbälle, bis Tübingen zum 30:28 den zweiten Satzgewinn verbuchen konnte.
Der dritte Durchgang knüpfte was Kampf und Einsatzbereitschaft beider Mannschaften angeht nahtlos an den zweiten Satz an. Doch ein hoher Ansatz hat auch manchmal seinen Preis, und so schenkten die Tübingerinnen durch viele Eigenfehler einige wichtige Punkte her. Mit 23:25 musste man den dritten Satz an die Gäste abgeben.
Satz vier war stark geprägt von Höhen und Tiefen beider Mannschaften. Tübingen startete mit gezielten Aufschlägen sehr erfolgreich ins Spiel und hatte sich schnell 8:1 abgesetzt, bis Burladingen den Spieß umdrehte, die Tübinger Annahme ähnlich unter Beschuss nahm und zum 8:8 ausglich. Deutliche und laute Worte der Trainer waren noch auf der Tribüne zu hören, auf Tübinger Seite schienen sie jedoch zu fruchten. Die Tübingerinnen legten wieder deutlich an Einsatzbereitschaft zu und schienen im Block einige Zentimeter höher zu springen. Angefeuert vom Publikum kämpften sich die Gastgeber mit gezielten Aufschlägen und harten Angriffen Punkt für Punkt Richtung Satzgewinn und verwandelten gleich ihren ersten Matchball mit einem knallharten Angriff in die Diagonale.
Ein herzliches Dankeschön an unser Publikum, das uns erneut so lautstark unterstützt hat.

Für Tübingen spielten: Annika Wutzler, Sigrid Otto, Marlene Finkbeiner, Nora Single, Katharina Wex, Birgit Dreher, Helena Tilmann, Leonie Knauf, Maren Peters