Bittere Heimniederlage für die F1

Nichts zu holen gab es am Samstag für die Tübinger Mädels gegen die Stuttgarter Allianz. Das Tümo musste die erste 0:3 Niederlage seit beinahe 2 Jahren einstecken.

Zu Beginn hatte sich das Team viel vorgenommen, mit Vollgas – Power – Passion wollten sie gegen die Stuttgarter zeigen, dass der momentane 2. Tabellenplatz wohlverdient erklommen wurde.
Doch es sollte ganz anders kommen. Schon der Start zeigte, dass die Stuttgarter ebenfalls ein klares Ziel vor Augen hatten und so mussten die Tübinger mit einem 2:6 und kurz darauf einem 3:9 Rückstand die ersten beiden Auszeiten nehmen. Doch so richtig wollten sie trotz unterschiedlicher Ansprachen einfach nicht ins Spiel finden. Ungenauigkeiten wurden durch Unsicherheit abgelöst und nur selten gelang es den Tübingern, direkte und freie Punkte zu erspielen. Trotz großen Willen und Kampfgeist, musste der erste Satz mit 18:25 an die Stuttgarter abgegeben werden.

In Satz zwei war die Hoffnung bei Spielern, Trainern und Zuschauern groß. Doch leider zeigte sich das gleiche Spiel wie im ersten Satz. Die Stuttgarter verwandelten beinahe jede ihrer Chancen, während die Tübinger nur wenige nutzen konnten. Eine Aufschlagserie von Annika Wutzler brachte die Tübinger in der Mitte des Satzes wieder auf Kurs, doch dieser konnte kaum gehalten werden und so ging auch der zweite Satz mit 15:25 auf die Seite des Gegners.

Nun hatten die Tübinger vermeintlich nichts mehr zu verlieren. Die ersten beiden Sätze konnten abgehakt werden, um mit neuem Mut den dritten Satz bestreiten zu können. Immer wieder schafften es die Tübinger zwar, sich durch Kampf- und Teamgeist Chancen zu erspielen, doch die Stuttgarter bewiesen Courage und kratzen die Bälle in der Abwehr heraus. Bei einem Spielstand von 14:22 startete das TÜMO einen letzten Versuch, das Spiel noch einmal zu drehen. Viel positiver Zuspruch, Teamgeist und eine Aufschlagserie von Katharina Wex brachten die Tübinger noch einmal ins Spiel - und fast schon träumte man beim 22:24 von einem positiven Ende. Doch es sollte nicht sein und so landete der letzte harte Angriff der Stuttgarter genau auf der Linie und damit waren Satz (22:25) und Spiel vorbei und die Stuttgarter durften ihren verdienten Sieg feiern.

Nun gilt es für das TÜMO das Spiel schnell hinter sich zu lassen, neuen Mut zu gewinnen und altes Selbstvertrauen zurückzuholen, um nächste Woche im Pokal gegen den TSV Burladingen wieder in alter Frische und Freude aufspielen zu können.

Es spielten: Marlene Finkbeiner, Jule Vetter, Helena Tilmann, Leonie Knauf, Klara Single, Anne Trautwein, Katharina Wex, Sigrid Otto, Lena Kuhn, Birgit Dreher, Lara Berger, Annika Wutzler