Mit Wumms und Köpfchen zum Erfolg

Die lange Sonntagsfahrt hat sich für die F1 vom Tübinger Modell definitiv gelohnt: mit 3:0 (25:14, 25:23 und 25:23) konnten sie sich im Auswärtsspiel gegen den DJK Schwäbisch Gmünd durchsetzen.
Mit starken Aufschlägen starteten die Tübingerinnen auch gleich selbstsicher ins Spiel und konnten schnell in Führung gehen. Und die ließen sie sich im ersten Satz auch nicht mehr nehmen und verteidigten ihren Vorsprung mit einer bunten Mischung aus Wumms und Köpfchen im Angriff und einer starken Abwehrleistung von Klara Single, die heute in Vertretung als Libera die Leitung in Abwehr und Annahme übernommen hatte. Mit 25:14 entschieden die Tübingerinnen den ersten Satz deutlich für sich.
Im zweiten Satz legten die Gastegeber aus Gmünd besonders in den Bereichen Aufschlag und Angriff eine Schippe drauf, was den Tübingerinnen den Spielaufbau erschwerte. Mit einer Extraportion Konzentration bekamen die Unistädtler jedoch auch leichte Probleme in der Annahme wieder in den Griff. Der sich ständig wechselnden Abwehrstrategie des Gegners anpassend, versuchten die Tübingerinnen es weiter mit harten Longline-Schlägen oder kurzen Lobbs hinter den Block. Schwäbisch Gmünd hingegen punktete besonders über Diagonalangriffe und blieb den Tübingerinnen dicht auf den Fersen, bis sich diese mit 25:23 auch den zweiten Durchgang sicherten.
Zu Beginn des dritten Satzes hatte die Tübinger Annahme mit starken Aufschlägen der Gmünderinnen zu kämpfen. Außerdem mangelte es im Angriff an Härte und Ideenreichtum, was Gmünd einen Vorteil verschaffte und in Führung gingen ließ. Doch die Tübingerinnenen ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und bewahrten auch in langen Ballwechseln einen kühlen Kopf. Mit einer deutlich besseren Blockleistung als die zwei Sätze zuvor vereitelten sie nun viele Gegenangriffe bereits am Netz. Mit einer Aufschlagserie von Lena Kuhn zogen das TüMo mit Gmünd gleichauf, bevor es in die heißumkämpfte Schlussphase des Satzes ging. Beide Seiten hielten den Druck im Aufschlag konstant hoch, allerdings hatten die Tübingerinnen im Angriff die besseren Argumente: Katharina Wex eroberte zum 24:23 mit einem taktischen Schlag in die Ecke des Gmünder Feldes für Tübingen das Aufschlagrecht zurück, bevor Helena Tilmann kurze Zeit später mit einem harten Angriff in die Diagonale den Sack zumachte. Mit 25:23 ging auch der dritte und letzte Satz an das Tübinger Modell.
Für Tübingen spielten: Lena Kuhn, Sigrid Otto, Katharina Wex, Annika Wutzler, Nadja Suhonjic, Emma Lischke, Klara Single, Helena Tilmann, Maren Peters