F3-Spieltag in Langenau - Sieg und Abenteuer

Um 10:45 trafen wir uns an der GSS um mit dem TüMo-Bus nach Langenau zu fahren. Dort angekommen machten wir uns für das Spiel gegen die Heimmannschaft bereit, die einen Platz vor uns in der Tabelle liegt.
Im ersten Satz lief anfangs alles glatt. Wir konnten viel Druck mit unseren Aufschlägen und Angriffen ausüben und machten wenige Eigenfehler. In der Crunchtime, wie Clemens die Zeit ab 20 Punkten nennt,
war unser Spiel dann etwas unsicherer und die Gegner konnten Punkte gut machen. Letztendlich gewannen wir den 1. Satz jedoch mit 25 zu 20.
Der 2.Satz war unsererseits leider mit vielen Aufschlagfehlern geprägt, so mussten wir diesen mit 25 zu 20 an Langenau abgeben. Auch im 3.Satz konnten wir unser Können nicht komplett unter Beweis stellen und verloren ihn mit 25 zu 23.
Im 4.Satz motivierten wir uns neu und erkämpften uns den 25 zu 21 Sieg.
Nun stand der letzte Satz bevor. Uns war klar dass wir von Anfang an alles geben mussten und starteten dementsprechend in den Satz. Mit Hilfe von guten Aufschlägen und Angriffen erkämpften wir uns bis zum Seitenwechsel einen guten Vorsprung. Trotzdem wurde es nochmal spannend und Langenau holte auf. Nach einer Zitterpartie konnten wir den letzten Satz mit 16 zu 14 und somit das Spiel mit 3:2 für uns entscheiden. Der Sieg ist für uns der 2. in der Bezirksliga und nach dem zweistündigen Spiel hatten wir uns diesen auch verdient.

Nach diesem langen Spieltag luden wir erschöpft unsere Taschen in den TüMo Bus. Als wir aus der Parklücke setzten ruckelte es und plötzlich ging nichts mehr. Wir mussten das Auto schieben. Also stiegen wir alle wieder aus und quetschten uns um die Rückseite. So schnell wir konnten schoben wir den Bus auf der Eben, doch nichts tat sich. Auch am leichten Hang und mit Hilfe der Trainer von Langenau sprang der Bus nicht an. Das Auto auf den Geweg geschoben, überlegten wir uns was als nächstes zu tun war. Ein KFZ-Mechaniker aus dem Ort warf ebenfalls ein Blick auf unseren Bus, doch nichts half. Um der Kälte zu entkommen schlug die Trainerin der Heimmannschaft vor in den Pizza Pub zu sitzen. Während Clemens und die anderen einen Abschlepper organisierten setzten wir uns in den nächsten Döner und verkündeten Grüße des TSV Langenau. Der Besitzer schien etwas überrumpelt, denn wie sich später herausstellte waren wir zu früh abgebogen und befanden uns im falschen Laden. Nach einigem Hin und Her saßen wir schließlich im wirklichen Pizza Pub. Ein Abschlepper war auf dem Weg und ein Mietwagen angefragt. Der Besitzer spendierte uns sogar eine Pizza und die Trainerin von Langenau eine Cola.
Doch damit war noch lange nicht alles im grünen Bereich. Wie sich herausstellte, ging die Mietwagengesellschaft davon aus, dass wir einen "Transporter" mieten wollten.
Während wir also unsere Sachen aus dem TüMo Bus nahmen und der Abschlepper abfuhr, wussten wir, dass das Ganze noch eine Weile dauern würde.
Glücklicherweise lud uns die Trainerin von Langenau zu sich nach Hause ein. Dort setzte sich unser komplettes Team um den Tisch, sogar für Brezeln und Brötchen war gesorgt. Jetzt brauchten wir nur noch einen Mietwagen.
Nach mehreren Telefongesprächen war klar, es gab keinen Neunsitzer und mit 2 Autos zu fahren wurde schwierig. Wir brauchten also eine Alternative. Mit Hilfe der Zuspielerin von Langenau suchten wir einen Flixbus heraus der um 22:00 ab Ulm nach Tübingen fahren sollte. Inzwischen war es 21:15 Uhr. Also packten wir unser Zeug zusammen. Mit einem Auto und dem Camper der Trainerfamilie begaben wir uns auf den Weg Richtung Ulm, von da aus wir uns endlich auf den Nachhauseweg begeben konnten.
So wurde aus einer geplant früheren Rückfahrt, ein Tagesausflug bei dem wir erst nach Mitternacht nach Hause kamen.

Es spielten Anna Künstle, Svenja Mitrovics, Miranda Wharam, Anna Rubas, Mia Zorn, Maya Sudek und Leonie Felger