Die F1 des Tübinger Modells kann den ersten Tie-Break-Erfolg verbuchen. Mit 25:23, 21:25, 25:20, 16:25 und 15:13 setzten sich die Tübingerinnen gegen den Heidelberg TV durch und sicherten sich damit zwei weitere wichtige Punkte auf dem Punktekonto.
Motiviert gingen die Tübingerinnen, die sich personell deutlich reduziert auf die lange Fahrt gemacht hatten, in den ersten Durchgang und setzen Heidelberg von Beginn an durch starke Aufschläge unter Druck. Erst zum Schluss des Satzes schlichen sich wieder zu viele Eigenfehler ins Tübinger Spiel und ließen Heidelberg nochmal gefährlich nahe herankommen. Die TüMo-Mädels ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und sicherten sich den ersten Satz mit 25:23.
Im zweiten Satz häuften sich jedoch – wie schon in Spielen zuvor – die Eigenfehler im Tübinger Spiel. Die Annahme sah sich nun mit deutlich druckvolleren Aufschlägen der Gegner konfrontiert, und auch im Angriff fehlte es den Tübingerinnen an Durchschlagskraft. Nach über zehn Punkten Rückstand kämpfte man sich wieder ins Spiel zurück, musste den Satz jedoch noch mit 21:25 abgeben.
In Satz drei fanden die Tübingerinnen wieder zu ihrer gewohnten Stärke und machten im Aufschlag wieder deutlich mehr Druck. Auch der Tübinger Block stand nun deutlich besser und vereitelte viele Angriffe der Heidelberger bereits am Netz. Mit 25:20 gingen die TüMo-Mädels in Führung.
Doch Satz vier bot einen ähnlichen Anblick wie der zweite Durchgang. Die Annahme hatte Probleme, am Netz fehlte es an Durchschlagskraft, Spielwitz und Wille. Mit 16:25 glich Heidelberg zum 2:2 aus.
In den Tie-Break startete man nun kampfbereit und siegeshungrig. Am Aufschlag wurde wieder eine Schippe draufgelegt und auch im Angriff fanden die Tübingerinnen nun bessere Lösungen – sowohl mit Brachialgewalt als auch mit Köpfchen. Heidelberg hielt dagegen und erspielte sich nochmal einige Punkte, doch Tübingen ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Mit 15:13 sicherten sie sich den Tie-Break und damit das Spiel mit 3:2.

Für Tübingen spielten: Elisabeth Schilke, Sigrid Otto, Nadja Suhonjic, Rebekka Hieber, Mia Zorn, Nora Siegel, Emma Lischke, Lara Lesch, Maren Peters