Mit 3:1 setzten sich die Volleyballerinnen des FV Tübinger Modell im ersten Spiel der Saison am Samstagnachmittag gegen den MTV Ludwigsburg durch. Trotz Stärkung durch Neuzugänge und Rückkehrer wurden vom Auftaktspiel keine Wunder erwartet, hatte doch auch Ludwigsburg vor allem auf Diagonal, aber auch im Zuspiel deutlich aufgerüstet. Ziel war es, eine gute Teamleistung zu zeigen, auf die im Laufe der Saison aufgebaut werden kann und sich als Mannschaft noch besser zusammenzufinden.Konzentriert startete das TüMo in die Partie und konnte vor allem in den Bereichen Annahme und Feldabwehr deutliche Akzente setzen und Rückkehrerin Petzold verteilte die Bälle clever im Zuspiel, so konnte der Satz mit 25:18 für Tübingen gesichert werden. Der zweite Satz gestaltete sich anfangs ähnlich wie der erste, mit furiosen Abwehraktionen und an Effektivität zunehmenden Aufschlägen konnte sich ein 24:20-Vorsprung erarbeitet werden. Doch dann gelang Ludwigsburg eine starke Aufschlagserie und die Bälle, die bis zuvor beinahe lässig von den Angreifern verwandelt wurden, wollten sich nun partout nicht mehr in Punkte verwandeln lassen und der Satz endete mit einem glücklichen 26:24 für Ludwigsburg.Der dritte Satz begann direkt mit hart umkämpften Ballwechseln und langen Spielzügen, die jedoch größtenteils das TüMo für sich entscheiden konnte. Tübingen gelang es ein ums andere Mal, die Annahme von Ludwigsburg an ihre Grenzen zu bringen. Trotzdem hielten die Gastgeber tapfer dagegen, liefen jedoch einem Rückstand von mehreren Punkten hinterher. So konnte Tübingen mit 25:23 den Satz nach Hause bringen.Die kämpferische Einstellung des TüMo hielt weiter an und nahezu unmögliche Bälle wurden von der Abwehr nicht verloren gegeben und in Punkte verwandelt. Auch der Aufschlag blieb weiterhin eine starke Waffe der Tübingerinnen, setzte Ludwigsburg stark unter Druck und trug so zum Gewinn des vierten Satzes mit 25:21 bei.Trainer Gordon Eske resümierte nach dem Spiel: „Die Mädels haben sich sehr gut ins Spiel gekämpft und sind auch in schwierigen Situationen nicht nervös geworden, sondern haben sie oft grandios gemeistert. Aber trotz aller Freude über den heutigen Sieg dürfen wir diesen nicht überbewerten, Ludwigsburg hat nur langsam ins Spiel gefunden und sich in einigen Aspekten unter ihren Möglichkeiten verkauft. Aber wir haben uns davon nicht beirren lassen und ein leidenschaftliches Spiel gezeigt, das uns ein gutes Gefühl zum Saisonauftakt gibt.“ Für Tübingen im Einsatz: Otto (C), Vetter, Lischke, Frese, Siegel, Leverenz, Petzold, Lesch, Koloseus, Hiebe