Regionalliga Süd konnten die Damen des Tübinger Modells am Samstagabend einen heiß umkämpften Sieg gegen den MTV Ludwigsburg einfahren.

Der erste Satz startet mit einer perfekten Aufschlagserie von Zuspielerin Stephanie Petzold, die das Team in eine gewaltige Führung brachte. Hier bewiesen die Tübinger Damen auch im Angriff keine Schwäche, und beendeten den Satz mit 25:15.

Entgegen dem ersten Satz fand der Gegner besser ins Spiel, und bemerkte die schwache Annahme der Tübingerinnen. Immer wieder versuchte die Heimmannschaft die große Punktedistanz aufzuholen, jedoch waren es am Ende die Mädels aus Ludwigsburg, die zum Satzausgleich führten.

Der dritte Satz gleicht einer Kopie des zweiten: Vermehrte Aufschlag – und Annahmefehler brachten das Tübinger Team in den Rückstand, während Ludwigsburg mit starken Angriffen wusste, wie man Punkte erzielt. Jeder Satz war geprägt von langen Spielzügen, am Ende war es die Mannschaft aus Ludwigsburg, die in den entscheidenden Phasen die wichtigen Punkte erzielte: 20:25, und somit 1:2 für den MTV.

So schnell wollten die Tübinger Damen jedoch nicht aufgeben. Nach vermehrten Annahmefehlern kam die Heimmannschaft wieder in den Rückstand. Trainer Gordon Eske wusste taktische Spielerwechsel durchzuführen: Jule Leverenz punktete mit ihren Aufschlägen, während der Angriff der Tübingerinnen den Gegner immer mehr unter Druck setzte. Zur Crunchtime sorgten beide Mannschaften für äußerste Spannung, die sich in der ganzen Halle bemerkbar machte. Vermehrt hatte Tübingen die Chance zum Satzgewinn, die durch starke Angriffe vom MTV ausgeglichen wurden. Am Ende setzten die Tübingerinnen mehr auf ihre Blockarbeit, die für den Satzausgleich sorgte.

Der letzte Satz, der wahrscheinlich für die Spielerinnen als auch für das Publikum am nervenaufreibendsten, begann mit einer kurzen Aufschlagserie des MTV. Das Tübinger Modell konnte vermehrt mit starker Abwehr und  Blockarbeit punkten, welche für einen Punktevorsprung sorgte. Immer wieder gab es längere Ballüberquerungen, die durch die starken Angriffe der Tübingerinnen beendet wurden. Am Ende war es Rebekka Hieber, die mit einem Ass den Satz, und somit das Spiel für das Tübingen entschied.

Mit diesem hart umkämpften Match freuen sich die Damen des Tübinger Modells auf ihr Pokalspiel am Mittwoch gegen die SG Volleys Alb, bevor es in die verdiente Winterpause geht.