Mit Verzögerung ins Spiel gestartet (Heidelbergs Trainer steckte samt Trikots im Stau fest), spielte Tübingen von Anfang an frisch auf und konnte sich dank wirkungsvoller Angriffe und starker Abwehrleistung den ersten Satz gegen starke Heidelbergerinnen sichern. Auch im zweiten Satz behielt der Spielwitz von Tübingen die Oberhand und dank einer stark aufschlagenden Marie Koloseus und schnell war ein deutlicher Punktabstand herausgespielt, den Heidelberg trotz guter Aktionen am Ende des Satzes nicht aufholen konnte. Satz drei begann wie die vorhergegangenen, jeder Ballwechsel hart umkämpft, jedoch meistens mit dem besseren Ende für Tübingen. Dann kamen die Heidelberger Aufschläge immer druckvoller und die Annahme, die zuvor so sicher gestanden hatte, begann zu wackeln; genauso im Angriff, hatte man sich davor clever gegen den großen Heidelberger Block durchsetzen können, wollte nun nichts mehr gelingen. So ging der dritte Satz deutlich an die Gäste. Mit neuer Motivation wollte Tübingen den Sack zu machen und ließ Heidelberg im letzten Satz keine Chance, das Ruder herumzureißen, und gewann das umkämpfte Spiel letztlich doch deutlich mit 3:1.

Trainer Eske zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Heidelberg ist das Team der Stunde und kann jede Mannschaft der Liga schlagen. Wir haben heute durch Konsequenz und Hartnäckigkeit gewonnen und uns nicht Heidelbergs Spiel aufzwingen lassen.“
Am nächsten Samstag um 19.30 Uhr kommt Ludwigsburg zum ersten Spiel der Rückrunde in die Uhlandhalle.

Für Tübingen spielten: Otto, Scarioni, Petzold, Leverenz, Siegel, Finkbeiner, Koloseus, Welsch, Lischke, Vetter, Frese, Hieber.