TüMo mit gelungenem Saisonauftakt in Freiburg

Nach langer Spielpause hat das Tübinger Modell am Sonntag in Freiburg mit einem 3:0 (-23, -23, -20)
den ersten Sieg der Saison eingefahren. Mit einigen personellen Verstärkungen ausgestattet, hatte
das TüMo vor allem in der Anfangsphase mit den starken Aufschlägen der Freiburgerinnen zu
kämpfen. Doch trotz der erschwerten Annahmebedingungen konnte Tübingen ein ums andere Mal
punkten und sich so immer mehr ins Spiel bringen. Bei gutem Zuspiel von Stephanie Petzold
gewannen die Angreifer immer mehr an Sicherheit. Und obwohl bis zum Ende des Satzes beide
Mannschaften nahezu punktgleich waren, behielt Tübingen in der Crunchtime die Nerven und
konnte sich so den ersten Durchgang mit 25:23 sichern. Der zweite Satz war durch hartumkämpfte
Ballwechsel geprägt. Immer wieder konnte Tübingen die Angriffe der Freiburgerinnen entschärfen
und selbst im Angriff mit cleveren Spielzügen punkten. Dank druckvoller Aufschläge von Marie
Koloseus und Jule Leverenz konnte Freiburg unter Druck gesetzt werden, und die gute Block-
Feldabwehr-Achse von Tübingen bereitete den folgenden Satzgewinn vor. Im dritten Satz legten
jedoch die Freiburgerinnen gleich von Anfang vor und führten so zwischenzeitlich mit 14:7. Doch die
Tübingerinnen ließen sich nicht beirren und behielten dank der kämpferischen Abwehr von Nora
Siegel und Neuzugang Mahendra Scharf, sowie den starken Angriffen von Josephina Sonnen in den
langen Ballwechseln die Oberhand. So konnte man sich, auch dank zunehmender Fehlerquote der
Gegnerinnen, immer weiter an die Führung heranarbeiten, diese übernehmen und sich so den Sieg
sichern.
Trainer Gordon Eske resümierte nach dem Spiel: „Wir haben heute noch nicht unser volles Potenzial
ausschöpfen können. Wir hatten anfangs etwas mit Freiburgs Aufschlägen zu kämpfen, haben uns
dann aber gut gefangen und konnten schon einige unserer Ziele umsetzen. Durch eine liga-interne
Strafe starten wir diese Saison mit -3 Punkten, deshalb war dieser Sieg jetzt sehr wichtig, um schnell
bei 0 Punkten zu stehen.“
Für Tübingen geht es jetzt in eine spielfreie Woche, bevor am 10. Oktober um 19.30 Uhr Mannheim
in der Uhlandhalle zu Gast ist.

Für Tübingen: Otto, Scarioni, Petzold, Leverenz, Koloseus, Sorgius, Sonnen, Siegel, Scharf, Hempke,
Forschner, Hieber.