Am Spieltag der Regionalliga Süd musste sich das Tübinger Modell auswärts beim VfB Ulm 0:3 geschlagen geben.
Der Start in die Begegnung gestaltete sich für das Tübinger Modell äußerst schwierig. Die Gastgeberinnen aus Ulm übten mit den Aufschlägen erheblichen Druck aus, wodurch ein strukturierter Spielaufbau am Anfang zu Startschwierigkeiten führte. Zudem erwies sich der Ulmer Block als sehr stabil. Auch durchgeführte Spielerwechsel blieben ohne die gewünschte wendende Wirkung im ersten Durchgang.
Nach einer taktischen Umstellung in der Aufstellung fand das Team im zweiten Satz besser in die Partie. Die Annahme- und Aufschlagsituation stabilisierte sich, wodurch eigene Angriffsaktionen erfolgreicher abgeschlossen werden konnten. Trotz weiterhin hohem Aufschlagdrucks der Ulmerinnen agierte Tübingen ausgeglichener, musste den Satz jedoch mit 20:25 abgeben.
Im dritten Satz stabilisierte sich das Team vollkommen und lieferte sich ein intensives Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Gastgeberinnen. Es entwickelte sich ein harter Kampf mit langen Ballwechseln. Mit starken Nerven gestaltete Tübingen den Durchgang bis zum Ende völlig offen, musste sich letztlich jedoch knapp mit 26:28 geschlagen geben.
Als wertvollste Spielerin aufseiten des Tübinger Modells wurde Libera Svea Schnell ausgezeichnet, die dem hohen Aufschlagdruck, sowie in der Verteidigung stets erfolgreich entgegenhalten konnte.
Für das Tübinger Modell spielten:
Marie Koloseus, Melanie Stemler, Lara Janik, Hannah Werner, Svea Schnell, Hannah Echelmeyer, Julia Forschner, Ivana Milosevic, Noelia Menendez, Nika Jelenic, Jennifer Schiebsdat, Hannah Küchenhoff, Evelina Judin