Mit 3:1 (25:20, 24:26, 25:22, 25:18) konnte sich das Tübinger Modell am vergangenen Samstag gegen die TSF Ditzingen durchsetzen.

Durch ein spielfreies Wochenende gut erholt, startete das Tübinger Modell im ersten Satz von Anfang an mit Vollgas und konnte Ditzingen mit starken Aufschlägen unter Druck setzen. Die Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff klappte auch direkt, und so konnten die Tübingerinnen ein ums andere Mal harte Angriffe oder clever gespielte Bälle im Ditzinger Feld platzieren. Auch von einer kurzen Aufschlagsserie der Gäste ließen sich die Tübingerinnen nicht aus dem Konzept bringen und konnten den Satz mit 25:20 für sich entscheiden.
Im zweiten Satz erwischte Ditzingen direkt einen guten Lauf und konnte sich bis zum 7:12 absetzen. Das TüMo ließ sich davon jedoch nicht beirren und konnte sich, vor allem dank einer kämpferischen Leistung im Bereich Block/Feldabwehr wieder an Ditzingen heran kämpfen. Diese hatten jedoch gegen Ende des Satzes bei knappen Bällen und Entscheidungen noch einmal Glück und sicherten sich den zweiten Satz.
So stand es nach Sätzen 1:1 und das Spiel war wieder offen. Die Tübingerinnen konnten an den hohen Aufschlagdruck der vorherigen Sätze zunächst nicht anknüpfen und auch im Angriff konnte man nicht mehr so effektiv agieren wie in den Sätzen zuvor, sodass sich Ditzingen mit 9:14 absetzen konnte. Diese Führung konnten die Gäste auch bis zum Stand von 14:19 aufrechterhalten. Doch das wollten die Tübingerinnen nicht auf sich sitzen lassen und zeigten maximalen Einsatz in allen Bereichen. Die Angreiferinnen, perfekt in Szene gesetzt von Zuspielerin Elisabeth Schilke (die später auch zur wertvollsten Spielerin gekürt wurde), konnten wieder ihr ganzes Können ausspielen und die Abwehr um Libera Chiara Mesick konnte den Ditzingerinnen ein ums andere Mal ihre Grenzen aufzeigen. Auch der Aufschlagsdruck des TüMo war zum Ende des Satzes wieder zurück, sodass Satz Nummer 3 auf das Tübinger Konto verbucht werden konnte.
Nun wollten die Tübingerinnen den Sack auch zumachen und konnten dank starker Aufschlagsserien von Amelie Nunnenmacher und Elisabeth Schilke ein solides Polster gegen die schwächelnden Ditzingerinnen erspielen. Auch nachdem diese sich ein wenig berappelt hatten und dem TüMo wieder mehr Kontra gab, ließen sich die Tübingerinnen nicht beirren und kämpften weiterhin um jeden Ball. Laura Frese packte im Block ein ums andere Mal zu, und auch Luisa Pieper konnte über die Diagonalposition immer wieder punkten, sodass der Satz und somit auch das Spiel auf das Tübinger Konto gingen.

Als nächstes steht für die Tübingerinnen am kommenden Sonntag ein Auswärtsspiel bei Tabellenviertem Ludwigsburg an.

Für das Tübinger Modell spielten: Nunnenmacher, Frese, Reichle, Forschner, Vetter, Mesick, Pieper, Schilke, Koloseus, Stemler, Hieber.

Kategorien: DamenF1