Das Tübinger Modell konnte das mit Spannung erwartete Topspiel gegen den TV Rottenburg mit einem hart umkämpften 3:2 (25:22, 22:25, 20:25, 25:19, 17:15) für sich entschieden.
In einem hochklassigen und intensiven Duell bewiesen beide Teams große Ehrgeiz – am Ende fand das Spiel für die Gäste aus Tübingen jedoch das bessere Ende.
Der Start in die Partie verlief vielversprechend für das Tübinger Modell. Mit stabiler Annahme und variablen, cleveren Angriffsideen gelang es, den ersten Satz verdient zu gewinnen. In den folgenden beiden Sätzen wendete sich allerdings das Blatt: Rottenburg präsentierte sich kämpferisch stark und setzte Tübingen vor allem mit einem dominanten Block sowie einer sehr guten Blocksicherung und Feldabwehr unter Druck.
Besonders bitter verlief der zweite Satz aus Tübinger Sicht. Nach einem zwischenzeitlich deutlichen Rückstand kämpfte sich das Team mit großem Einsatz und einer starken Aufholjagd zurück, musste den Satz am Ende aber dennoch knapp mit 25:22 abgeben. Auch im dritten Satz behielt Rottenburg die Oberhand und ging damit mit 2:1 Sätzen in Führung.
Im vierten Satz fand das Tübinger Modell wieder zu ihrer anfänglichen Qualität. Eine starke Aufschlagserie sorgte früh für einen Vorsprung von teilweise sechs Punkten. Zwar leistete sich Tübingen gegen Mitte des Satzes einen kurzen Einbruch, wodurch es noch einmal spannend wurde, doch der Satzgewinn und damit der Tie-Break konnte gesichert werden.
Der Entscheidungssatz begann erneut vielversprechend für das Tübinger Modell, das sich wieder schnell einen Vorsprung erspielte. Die letzten beiden Punkte wollten jedoch nicht so einfach gelingen: Rottenburg kämpfte sich mit großem Einsatz zurück, glich aus und hatte zweimal die Chance das Spiel für sich zu entscheiden. In einer dramatischen Schlussphase entschied schließlich ein Netzfehler der Rottenburger das Spiel zugunsten des Tübinger Modells.
MVP wurden die Zuspielerinnen Hannah Krug vom Tübinger Modell und Enni Baur vom TV Rottenburg.
Für das Tübinger Modell spielten: Hannah Krug, Julia Forscher, Evelina Judin, Marie Koloseus, Melanie Stemmer, Amelie Nonnenmacher, Lotte Stoltze, Louisa Bausch, Svea Schnell, Ivana Milosevic und Cara Schwarzer
