Am vergangenen Samstag spielte das Tübinger Modell auswärts gegen Schwäbisch Gmünd. In einem hart umkämpften Spiel hat Tübingen 3:2 (21:25, 25:23, 13:25, 25:16, 15:3) die Gastgeberinnen geschlagen.
Hochmotiviert ging es in den ersten Satz. Bei spannenden Ballwechseln gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Durch eine starke Annahme konnte das Zuspiel alle Angreiferinnen gut in Szene setzen. Bis zum Stand von 19:17 war der Satz sehr ausgeglichen. Durch gut platzierte Angriffe konnten sich jedoch die Gmünderinnen durchsetzen und somit mussten sich die Tübingerinnen mit einem 21:25 geschlagen geben.
Kampfgeist und Motivation nicht im Geringsten geschwächt, starteten die Tübingerinnen in den zweiten Satz. Die Aufschläge waren gut platziert und somit konnten sie sich einen Vorsprung von sechs Punkten zum 7:1 erspielen. Trotzdem wurde der Satz noch spannend, und die Gmünderinnen glichen zum 14:14 aus. Die Tübingerinnen spielten jedoch konzentriert weiter und konnten sich drei Satzbälle erspielen. Diese konnten sie verwandeln und holten sich den zweiten Satz mit 25:23.
In den dritten Satz kamen die Tübingerinnen nicht direkt rein. Trotz Kampfgeist kamen sie mit variablen Angriffen nicht zum Punkten und mussten den Satz mit 13:25 hergeben.
Den Satzverlust ließen sich die Tübingerinnen aber nicht anmerken und starteten weiterhin hochmotiviert in den vierten Satz. Sie konnten sich durch eine gute Annahme und Abwehr, starkem Zuspiel und gut platzierten Angriffen schnell absetzen. Beim 24:16 hatten die Tübingerinnen acht Satzbälle. Direkt den ersten verwandelten sie und erspielten sich somit den fünften Satz.
Das Ziel war klar. Den fünften Satz konsequent von Anfang an durchspielen. Und das Ziel wurde von den Tübingerinnen umgesetzt. Die Gegnerinnen wurden durch gut platzierte Aufschläge von Vanessa Spomer direkt unter Druck gesetzt. Somit gab es beim 8:2 den Seitenwechsel und die Tübingerinnen spielten auf. Mit starken Blocks und guter Abwehrarbeit ließen sie die Gegnerinnen nicht mehr ins Spiel kommen und gewannen den fünften Satz mit einem deutlichen 15:3.
MVP auf Tübinger Seite wurde Marie Koloseus.
Es spielten für das Tübinger Modell: Forschner, Judin, Koloseus, Krug, Milosevic, Nunnenmacher, Abouem, Pandl, Schnell, Spomer, Stemler, Stoltze, Werner

